Biographische Skizze

Johann Christian David TEUTHORN (1795-1856)

Nach den Wippermannschen Stammtafeln [1] war Johann Christian David der erste der Frankenhausener Teuthorns der Medizin studierte, anschließend nach Frankenhausen zurückkehrte und dort praktizierte. Sein 12 Jahre jüngerer Bruder Wilhelm Günther TEUTHORN folgte mit entsprechend zeitlichem Abstand im Studium seinem Beispiel, wanderte dann aber nach Kiel aus.

Aus den Anfängen der Homöopathie wird von einer Experimentatorengruppe junger Medizinstudenten berichtet, die 1814 an der Universität Leipzig unter Leitung des Begründers dieser alternativen Medizin, Christian Friedrich Samuel Hahnemann (1755-1843), forschten. Zu dieser "Première Union des Expérimentateurs" [2] gehörte auch ein Teuthorn.
Es ist sehr wahrscheinlich, dass dies Johann Christian David Teuthorn war. Dafür sprechen zwei Dinge: Erstens war er 1814 neunzehn Jahre alt, hatte also das Alter eines Studenten, und zweitens hat er mit großer Wahrscheinlichkeit in Leipzig studiert. Hiefür spricht, dass seine spätere Frau, Dorothee Wilhelmine Hummel, die er 5 Jahre später im Jahr 1819 in Frankenhausen heiratete aus Leipzig stammt.


Peter Teuthorn (10.2.2002)
Dieser Artikel ist inzwischen überholt und wird demnächst aktualisiert. Die Teilnahme an den Selbstversuchen steht fest. Literatur gefunden. Möglicherweise sogar eine Charakterisierung durch Kollegen Hartmann. Auswanderung nach USA 1848 mit Sohn Ottomar. Tochter Pauline geht später nach Shasta / California Gold Rush. 12/ 2007
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[1] Die Frankenhausener Stammtafeln führen allerdings keine Namensträger auf, die einer Mitte des 19. Jahrhunderts bereits ausgestorbenen Linie angehört hatten oder die nach ihrer Auswanderung in der Fremde geblieben waren.
[2] "La nouvelle posologie
Hahnemann n'était pas complètement satisfait par la méthode de dosage [...]. Il voulait améliorer la méthode du remède unique subordonnée à la philosophie "attendre et voir" [...]. Le vieux Maître sentait qu'il devait y avoir une façon plus efficace d'administrer ses remèdes et commença donc de nouvelles expériences de posologie. Dès la Première Union des Expérimentateurs, il avait utilisé des solutions aqueuses pour diluer les remèdes afin de contrôler leur action durant le proving. [La Première Union était un groupe de jeunes étudiants en médecine, Stapf, Gross, Hornburg, Franz, Wislicenus, Teuthorn, Herrmann, Ruckert, Langhammer, Hartman, de l'université de Leipzig qui étudièrent en 1814 de nombreux remèdes sous la direction de Hahnemann. Leurs travaux forment la base de la première édition de la Materia Medica Pura. N.D.T.]. Fort de cette expérience, il décida de suivre une nouvelle piste : celle de l'action des remèdes dilués dans l'eau afin de la comparer avec celle des doses sèches." Quelle: http://planete-homeo.org/pratique/prescrip/ham1.htm 11/2001

©Peter Teuthorn, 2.2.2002

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